Die Abkürzung DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus“ („kontrollierte österreichische Herkunft“). Dabei handelt es sich um eine Herkunftsbezeichnung, welche nur gebietstypische Qualitätsweine einer Region verwenden dürfen. Mit der Einführung des DAC-System im Jahr 2002 wollte man für eine Region typische Weine unter einer „Marke“ zusammenfassen.

Österreich schließt sich damit anderen großen Weinbauländern wie Italien (DOC), Frankreich (AOC) oder Spanien (DO) an, wo am Etikett eher die Herkunft als die Rebsorte betont wird.
Es gibt aber auch Gebiete, die mehrere Sorten unter ihrem Gebietsnamen vermarkten, in Österreich z.B. Traisental, Kremstal und Kamptal (Grüner Veltliner und Riesling).

Auch die Selbstverwaltung der österreichischen Weinbaugebiete wird damit gestärkt, denn regionale Komitees können dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Vorschläge für DAC-Verordnungen machen.

In Österreich gibt es 16 DAC-Gebiete, siehe Karte Österreichwein

Der Zusatz „Reserve“ (z.B. Kamptal DAC Reserve) meint gehaltvolle, trockene Weine aus späterer Lese. Sie brauchen eine längere Ausbauzeit und kommen daher später als normale DAC-Weine auf den Markt. Die Voraussetzung für die Bezeichnung „Reserve“ am Weinetikett, sind im Weingesetz verankert (Qualitätswein mit Jahresangabe, min. 13% vol., staatliche Prüfnummer).

Quellen:
Österreich Wein
DAC Weine